Über mich
(* 22. August 1975) in den 1990er- und 2000er-Jahren war ich als Sängerin der mittlerweile aufgelösten Band Subzonic (u. a. mit dem Song Titelgschicht) bekannt.
Von 2005 bis 2020 arbeitete ich bei Radio 24 und weiteren Sendern der CH Media: zunächst als Moderatorin, später im Bereich Sounddesign und On-Air-Promotion. Nach 15 Jahren in der kommerziellen Medienwelt wuchs in mir der Wunsch nach einer Tätigkeit mit mehr Sinn und Tiefe.
Ende November 2020 verabschiedete ich mich – ohne konkreten Plan – vom Stadtzürcher Sender und gönnte mir bewusst eine Auszeit. Kurz zuvor hatte ich an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) das CAS «Creationship» abgeschlossen.
Mit diesen "Creative-Producer-Skills" fand ich meinen Weg zur Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, wo ich seither im Bereich Kommunikation tätig war. Dort hatte ich die schöne Aufgabe, UnterstützerInnen sichtbar zu machen, wie und wo ihre Hilfe wirkt – und welchen Unterschied sie für Tiere in Not macht.
Von der Stimme im Radio zur Stimme für Tiere – Mein Weg zu Felluxe
Nach über 20 Jahren in der Radiowelt und vier intensiven Jahren in der Kommunikation im Tierschutz war für mich klar: Es ist Zeit für etwas Neues – etwas, das noch näher am Tier, an der Seele und an meiner eigenen Leidenschaft liegt. Die Arbeit mit Sprache und Emotion hat mich geprägt, aber es war mein Engagement im Tierschutz, das mir gezeigt hat, wie tief meine Verbindung zu Tieren tatsächlich ist.
Der Entschluss, Fellpflegerin zu werden, kam nicht über Nacht. Er wuchs in mir mit jeder Begegnung, jedem Tier, das ich betreuen oder über das ich berichten durfte. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem nicht nur Pflege, sondern auch Vertrauen, Ruhe und Respekt im Mittelpunkt stehen. Ein Ort, an dem Tiere nicht „behandelt“, sondern wertgeschätzt werden.
Felluxe ist diese Vision. Und der Raum bei BarkandBubbles in Oberrieden ist die perfekte Bühne dafür. Er ist mehr als nur ein Arbeitsplatz – er ist ein Zuhause für meine Idee. Ein Raum, der Geschichte und Zukunft zugleich spürbar macht. Ein Ort, an dem ein sensibles, hingebungsvolles Handwerk wie das der Hundepflege gedeihen kann – eingebettet in eine ruhige Atmosphäre.
Hier darf nicht nur das Tier aufatmen – sondern auch ich selbst.
- Myrto Joannidis, Gründerin von Felluxe
2022-2025: Kommunikationsfachfrau in einer rennomierten Schweizer Tierschutzorganisation. Diverse Auslandseinsätze im Tierschutz, Teilnahme an Aus- und Weiterbildungen (Fachperson Tierschutz VATS, Handling- und veterinärmedizinisches Grundfachwissen.)
2025: Anerkannte Hundefriseur Ausbildung bei Kynologie Schweiz (kynologie.ch)
Zusammenarbeit entsteht durch Feingefühl und Vertrauen. Mein Hund Dorel – aus dem Tierschutz – zeigt mir jeden Tag, wie viel Motivation in einem einfachen Lob steckt, wie sehr er aufblüht, wenn er verstanden wird oder selbst etwas verstanden hat. Und wie viel Freude, Leichtigkeit und Humor im gemeinsamen Lernen und Entdecken liegen kann.
Jedes Tier ist ein Individuum – mit eigenem Charakter, Tempo und ganz eigenen Bedürfnissen. Ein ruhiger, respektvoller Umgang auf Augenhöhe hilft dem Hund nicht nur, sich sicher zu fühlen, sondern macht den Besuch auch für alle Beteiligten zu einer positiven Erfahrung.
Ich bin dankbar, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die diesen Weg mitgehen – mit Herz, Verstand, Humor und echtem Interesse am Gegenüber.
Warum Druck ausüben, wenn Kooperation möglich ist – und Freude der bessere Antrieb?
Bei Tieren wie bei Menschen.
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